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#17/2018

EU AUSSENHANDELSDEFIZIT FILM

Der Handels-Streit um Zölle mit US-Präsident Donald Trump scheint kein Ende zu nehmen. Bei der Betrachtung des Wirtschaftsgutes Film fällt auf, dass die EU hier ein massives Außenhandelsdefizit beklagen kann. Bisher gibt es hierzu kaum Beschränkungen für die US-Exporte. Was würde ein Zoll auf den Hollywood-Output für die Branche hierzulande bedeuten?

Angenommen die EU würde auf Filme aus den USA einen Import-Zoll von 25% erheben, hätte nach der Trump-Logik der europäische Film an der Kinokasse und im Handel einen zusätzlichen Preisvorteil. Damit könnte endlich der Unterschied der Produktionsbudgets ausgeglichen werden. Heimische Filme hätten im Vergleich zum amerikanischen Mitbewerb auch bessere Recoupment-Chancen, würden sich die insgesamt höheren Preise am Markt durchsetzen lassen. Soviel zur Hypothese.

Die direkte Folge wäre wohl zunächst eine Preiserhöhung für Kinotickets, VOD-Abos und DVDs. Vielleicht wäre sogar die Reduktion von Neukäufen bei Sendern zugunsten europäischer Filme die Folge, auch wenn hier die Auswirkung im Programm wohl erst Jahre später spürbar wäre. Der bereits angespannte Kinomarkt mit stetig sinkenden Zuschauerzahlen würde wohl zunächst zusätzlichen Druck erfahren. Würden sich mittelfristig aber interessierte Zuschauer umorientieren und ihr Konsumverhalten tatsächlich ändern? Wahrscheinlich würden die höheren Preise akzeptiert werden und die jeweiligen Einsparungen im privaten Haushalt noch spürbarer beim Einzelhandel für Kleidung, Accessoires und Schuhen ankommen. Ein schmerzhafter Effekt für den deutschen Mittelstand, jedoch außerhalb der Filmbranche.

Der deutsche Produzent hätte nun künftig entweder einen direkten Preisvorteil, oder – durch die marktbeherrschende Stellung des amerikanischen Films – mehr Erlöse. Die zusätzlichen finanziellen Mittel könnten wieder in künftige Projekte investiert werden und somit zu einer Qualitätssteigerung des europäischen Films beitragen.
Voraussetzung hierfür wäre natürlich, dass Erlöse direkter und wirksamer beim Hersteller ankommen und das Fördersystem in die Richtung optimiert wird, dass marktfähigere Filme nachhaltiger unterstützt werden. Sprich, dass der Produzent für den erfolgreichen Film bezahlt wird und nicht für den teuren.

Sehr wahrscheinlich würde sich wohl auch das Nutzerverhalten bei Sendern und Plattformen nicht ändern. Durch diese Perspektive und den gegebenen finanziellen Mitteln müssten die Einkäufer bei US-Content also tiefer in die Tasche greifen. Das dürfte dazu führen, dass bei lokalem Inhalt gespart wird. Wohl keine Programmplanung hätte den Mut auf eine potentielle Begeisterung für europäische Inhalte zu setzen. Im besten Fall wäre mit mehr Eigenproduktion der Kategorie „Wort“, also Talk- und Light-Entertainment zu rechnen. Dem europäischen Produzenten würden allerdings signifikante Verkaufs- und Vorverkaufsmöglichkeiten in der Finanzierung wegbrechen. Ob dies über Kino und Home Entertainment kompensiert werden könnte mag bezweifelt werden. Insbesondere da für die Produktionsfinanzierung die Distributoren mit entsprechenden Minimumgarantien frühzeitig ins Risiko gehen müssten.

Spannend wäre die Frage, ob dann nicht deutlich mehr Produktionen nach Europa verlagert werden würden. Dadurch könnten die Major Studios das System umgehen. In Anbetracht der derzeitigen Auslastung von Crews und Studios ist das allerdings auch ein eher theoretisches Szenario. 

Würde ein Importzoll von 25% auf audiovisuellen Content aus den USA der hiesigen Branche helfen oder Schaden?

Wir freuen uns über Eure Meinung!
TIPPS

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WER IST Rainer Schäfer
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Dr.-Ing. Rainer Schäfer ist seit 2016 „Geschäftsfeldleiter Mediendienste und Plattformen“ am Institut für Rundfunktechnik und in diesem Bereich für die Festlegung und Koordination der Projekte des IRT mit den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten verantwortlich. Zuvor verantwortete er seit 2009 als „Geschäftsfeldleiter Fernsehen“ diese Funktion und war seit 1986 u.a. als Projektleiter für internationale Förderprojekte, Soft-, Hardware- und Systementwickler, und Sachgebietsleiter für Produktionssysteme tätig.

Er vertritt das IRT und den öffentlichen Rundfunk in Gremien wie z.B. DVB, ITU, MPEG, der Deutschen TV Plattform und in der EBU als Technical Liaison Officer.
Seine Interessen waren und sind UHD und HDTV, AR/VR, Cloud-Anwendungen, die Qualitätsoptimierung von Produktions- und Verteilketten, Metadaten in Produktion und Distribution, interaktives Fernsehen MHP und HbbTV, Fileformate und Bildcodierung, sowie künstliche Intelligenz. Er ist stellvertretender Vorsitzender der Fernseh- und Kinotechnischen Gesellschaft FKTG.

Dr.-Ing. Rainer Schäfer wird am 18. Oktober den Tech & Innovation Summit der Forum Media am IRT moderieren.
 


3D-Audiotechnik für Virtual Reality, ultrahochauflösende Videoübertragungen über IP-Netze, Internetinhalte auf dem Fernsehschirm: Das IRT ist Wegbereiter für innovative und praxisnahe Lösungen für mehr Qualität in den audiovisuellen Medien – Qualität, die am Ende Ihnen zu Gute kommt.

Mit 60 Jahren Erfahrung ist das Institut ein weltweit renommiertes Forschungs- und Kompetenzzentrum für Rundfunk- und Medientechnik. Es forscht, beobachtet und entwickelt neue Technologien in den digitalen audiovisuellen Medien. Ziel ist es, den Rundfunkgedanken strategisch an neue Marktumfelder und Bedürfnisse anzupassen.

Rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter forschen am Standort in München in enger Kooperation mit den Gesellschaftern, der Industrie und anderen Forschungspartnern nach innovativen Lösungen auf den Themengebieten neue AV-Formate, crossmediale Produktionstechnik, Metadaten, Cloud Produktion, Hybrid Radio und TV, Smart Data, Multiplattform, Sicherheit, All-IP/IT, IP-Distribution, 5G sowie Frequenzen und Netzplanung.

Die Gesellschafter sind die Rundfunkanstalten ARD, ZDF, Deutschlandradio, ORF und SRG/SSR. Daneben arbeitet das IRT mit einer Vielzahl an Kunden aus den Bereichen Rundfunk, Medien und Industrie zusammen. Den Zugang zu weltweiten Trends und Entwicklungen bieten Kooperationen mit internationalen Forschungspartnern. In Zusammenarbeit mit Hochschulen fördert das Institut die Ausbildung von Nachwuchskräften.

www.irt.de Twitter: @IRTpresse
TERMINE

20.08.18 - 26.08.18
6. FILMFESTIVAL KITZBÜHEL

22.08.18 - 09.09.18
14. FESTIVAL DES DEUTSCHEN FILMS, Ludwigshafen

31.08.18 - 05.09.18
IFA Internationale Funkausstellung, Berlin

06.09.18 - 15.09.18
12. FÜNF SEEN FILMFESTIVAL

07.09.18 - 16.09.18
43. TORONTO INTERNATIONAL FILM FESTIVAL, TIFF, Toronto

17.09.18 - 21.09.18
FILMKUNSTMESSE, Leipzig

19.09.18
FIT FOR SALES
Forum Media, München

20.09.18 - 28.09.18
24. LOS ANGELES FILM FESTIVAL

21.09.18 - 29.09.18
66. San Sebastián International Film Festival

22.09.18 - 24.09.18
CINEC, München

















ARBEITNEHMERMARKT
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Grüner wird’s nicht, sagte der Gärtner und flog davon

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